Strom und Wärme
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| BHKW in KläranlagenKläranlagen eigenen sich aufgrund der Strom- und Wärmebedarfsstruktur hervorragend für den Einsatz von Blockheizkraftwerken. BHKW werden in Kläranlagen gasgeführt gefahren, die Maschinen laufen, wenn eine ausreichende Menge Klärgas vorhanden ist. Da die Faulbehälter ständig Wärme benötigen, entsteht in der Regel kein Wärmeüberschuss. Der erzeugte Strom wird in der Anlage für den Betrieb der Abwasserpumpen und Belüftungsanlagen benötigt, es wird somit Fremdstrombezug reduziert. Aufgrund der im Klärgas enthaltenen Begleitstoffe wird das Motoröl je nach Gasbeschaffenheit bereits alle 500 bis 800 Betriebsstunden gewechselt. Bei kleinen BHKW-Anlagen (bis 50 kW elektrisch) empfiehlt es sich für den Betreiber dies in Eigenleistung abzuwickeln, bei größeren BHKW-Anlagen können die Arbeiten im Leistungsverzeichnis des Wartungsvertrages enthalten sein. Die BHKW-Motoren werden zur Emissionsminderung im Magergemischbetrieb gefahren (Luftüberschuss Lamda = 1,3 bis 1,5), damit kann auf den Einsatz eines Katalysators, der im Klärgasbetrieb nur kurze Standzeiten hätte, verzichtet werden. Der Klärgasanfall liegt bei etwa 15 bis 35 Litern je Einwohner, der Energieinhalt bei etwa 6 kWh /m³ (Energieinhalt von Erdgas etwa 10 kWh/m³ oder bei leichtem Heizöl etwa 10 kWh/Liter).
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