Strom und Wärme

Energieeinsparung

 

 

Startseite
Nach oben

                                        

Die verfehlte Energiewende und das ungenutzte Energiesparpotential

Die verfehlte Energiewende in der Stromerzeugung: "Kohleverstromung und Windkraft"

Aktuell fließen in Deutschland jährlich etwa 12 Milliarden Euro in die Förderung von Solar- und Windkraftwerken. Wir verfügen aber in Summe nur etwa über 4000 nutzbare Solar- und Windstunden im Jahr, das heißt, dass über die Hälfte des Jahres die Stromerzeugung aus Sonne und Wind nicht nennenswert zur Verfügung stehen. Die Speicherung elektrischer Energie in großem Umfang ist volkswirtschaftlich nicht umsetzbar und wird nicht durchgeführt. Wir benötigen also enorme zusätzliche Kraftwerkskapazitäten jenseits von Wind- und Sonnenstunden, das heißt wir bauen die Kraftwerke doppelt, nämlich noch einmal für die Zeit, in der keine Sonne scheint und kein Wind weht. Zudem arbeiten die erforderlichen Zusatzkraftwerke durch das ständige An- und Abschalten wesentlich ineffizienter, der Brennstoffverbrauch steigt an. Inzwischen haben wir trotz der Energiewende den höchsten CO2-Ausstoß in der deutschen Stromerzeugung seit 1990 erreicht! Zusätzlich werden ganze Landstriche durch Windkraftanlagen und Stromtrassen verschandelt. Derzeit werden Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt gebaut, weitere 13 Gigawatt sind in Planung, dies sind Investitionen für die nächsten 40 Jahre! (Diese Leistung entspricht etwa der Leistung aller Kernkraftwerke noch vor der teilweisen Abschaltung im Jahr 2011)  Etwa die Hälfte der elektrischen Energie wird künftig in extrem Kohlendioxid emittierenden Kohlekraftwerken erzeugt! Das gesetzte Klimaziel rückt in weite Ferne!

Die Alternative zur verfehlten Energiewende: "Kraft-Wärme-Kopplung und Sonnenstrom"

Würden wir für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung die selbe Summe wie zur Förderung von Wind- und Sonnenkraftwerken zur Verfügung stellen, entspräche dies bei einer Investition von 2000 Euro/kW elektrisch einem Zubau von 6 Gigawatt BHKW-Leistung pro Jahr. Damit könnten rein rechnerisch alle Kohlekraftwerke innerhalb 10 Jahre ersetzt werden. BHKW werden derzeit als Grundlastkraftwerke eingesetzt, die rund um die Uhr elektrische Energie liefern. BHKW würden sich allerdings aufgrund der schnellen Regelbarkeit auch zur "Füllung der Lücken" bei der Sonnenstromerzeugung eignen. BHKW werden dezentral errichtet, der teure Netzausbau wäre nicht erforderlich. Die BHKW könnten 50% der Stromerzeugung übernehmen, der CO2-Ausstoß des deutschen Kraftwerkparks würde damit um 70% reduziert. Diesen Weg gehen z.B. die Niederlande und Dänemark, hier stammt bereits etwa die Hälfte des erzeugten Stromes aus Kraft-Wärme-Kopplung.

Stattdessen wird der Ausbau der CO2-sparenden und günstigen Kraft-Wärme-Kopplung gebremst, da BHKW-Betreiber ab 01.08.2014 für selbst erzeugte und genutzte elektrische Energie EEG-Abgabe abführen müssen!

Energiesparpotential im Wohnbereich durch Kraft-Wärme-Kopplung

Zur Raumbeheizung und zur Warmwasserbereitung werden in den Haushaltender Bundesrepublik rund 2000 PJ Energie eingesetzt.

Die Großkraftwerke setzen für die Stromerzeugung im gleichen Zeitraum rund 3000 PJ Energie als ungenutzte Abwärme frei, also ca. das 1,5-fache!

Der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad der deutschen Kondensationskraftwerke beträgt lediglich etwa 35%, der von Blockheizkraftwerken 85%

Bei einer dezentralen Stromversorgung durch Blockheizkraftwerke wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme zur Raumheizung und zur Warmwasserbereitung genutzt.

Der bisherige Anteil der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung beträgt rund 15% an der Stromerzeugung in Deutschland. Aufgrund der großen KWK-Potentiale in Deutschland könnte in den nächsten 10 bis 20 Jahren etwa die Hälfte des gesamten Stromes aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) stammen.

- eine Informationsseite der  GLIZIE GmbH 

 

Startseite Nach oben