Strom und Wärme
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BHKW mit PufferspeicherEin Pufferspeicher dient als Wärmespeicher für Heizung und Warmwasserbereiter (WWB). Er ist mit Heizungswasser gefüllt und wird damit durchströmt. Die vom BHKW erzeugte Wärme wird bei Wärmeüberschuss in den Speicher eingebracht. Wird hingegen mehr Wärme benötigt als das BHKW erzeugt, erfolgt die Entladung des Puffers. Pufferspeicher sind hoch und schmal, damit eine gute Schichtung des Wassers entsteht (oben warmes und unten das kaltes Wasser). Der Pufferspeicher ist mit einer Isolierung versehen, die Abstrahlverluste stark vermindert. Der Pufferspeicher ist üblicherweise ein Kurzzeitspeicher, der Wärmeangebot und -bedarf über maximal einige Stunden ausgleichen kann. Gründe für den Pufferspeicher
Praxis:Je geringer der Anteil der BHKW-Leistung an dem Gebäudeleistungsbedarf ist, um so geringer ist die Wirkung des Pufferspeichers auf den BHKW-Betrieb. Wird das BHKW thermisch unter 20 % des thermischen Gebäude-Gesamtleistungsbedarfes dimensioniert, kann i. d. Regel auf einen Pufferspeicher verzichtet werden. Für das BHKW im Einfamilienhaus (ca. 5 kW elektrisch) empfiehlt sich ein Pufferspeicher mit 300 bis 500 Litern Inhalt, für BHKW zwischen 5 und 30 KW elektrisch werden Pufferspeicher zwischen 500 und 1000 Litern Inhalt eingesetzt, darüber bis zu mehreren Kubikmetern. Einsatzbeispiel BHKW mit parallelgeschaltetem PufferspeicherDas BHKW ist hier parallel zum Heizkessel und zum Pufferspeicher ins Heizungsnetz eingebunden. Dieses Anlagenschema kommt insbesondere bei Neuanlagen mit Brennwertkessel zu Anwendung.
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